Scalper
An der Börse auf kurzfristige Gewinnmitnahme
bedachte Marktteilnehmer. In der Regel stellen sie ihre Positionen zu Börsenschluss
glatt.
Scalping
Empfehlungen von (unredlichen) Finanzjournalisten
in Presse, Rundfunk oder Fernsehen, um den Kurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen mit dem Ziel, für die Auftraggeber Vorteile zu erreichen. Die Aufsichtsbehörden
betrachten dies als verbotene Insider-Transaktion.
Scheintransaktionen
Aufsichtsrechtlich verbotene Geschäfte, bei denen in demselben Kontrakt sowie an derselben Börse
auf denselben Termin gleichzeitig Käufe und Verkäufe (oder umgekehrt) vorgenommen
werden. Tatsächlich wird auf diese Weise keine Position eingenommen; es entsteht aber
der Eindruck, dass ein Kauf bzw. Verkauf gegeben sei. -Scheintransaktionen haben in
der Regel den Zweck, die (Termin)Umsätze hochzutreiben, um dadurch andere Marktteilnehmer zum Einsteigen in diesen Teilmarkt zu locken.
Schlusskurs
Kursbereich innert der beiden letzten Minuten einer Börsensitzung.
Der letzte notierte Kurs für ein bestimmtes Wertpapier während einer Börsensitzung (im Gegensatz zum Eröffnungskurs). An vielen Börsen wird der offizielle Schlusskurs aus dem Durchschnitt der erzielten Kurse innert dieses
Zeitraums errechnet.
Schlusschein, Schlusszettel
Ein rechtsgültiger schriftlicher Beleg über
den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten, insbes. Aktien. Darin sind alle besonderen Vertragsbedingungen aufgeführt.
Secondary Purchase
Verkauf von Anteilen an einer
Investition an eine andere Adresse, in der Regel an einen institutionellen Anleger.
Sekundärmarkt
Der Handel mit Wertpapieren oder
anderen Finanzinstrumenten im Anschluss an die Erstplazierung gelegentlich der Begebung (= Primärmarkt). Funktionsfähige Sekundärmärkte ermöglichen es Anlegern, im
Falle eines unerwartet auftretenden Mittelbedarfs sich kostengünstig von ihren Wertpapieren zu trennen. Liquide Wertpapiermärkte erhöhen damit zugleich die Bereitschaft, in
die entsprechenden Titel überhaupt erst zu investieren.
Sell-in-May-Effekt
Die Tatsache, dass erfahrungsgemäss Aktien zwischen Anfang Mai und Ende September schwächer notieren
als zwischen Oktober und April.
Sell Off
Ausdruck (besonders an der Börse) für eine
Welle von Verkaufsaufträgen.
Sell Out
Panikartige Verkäufe von Wertpapieren oder
Waren, die starke Kursstürze an der Börse auslösen.
Shareholder Value
Der Marktwert des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft.
Als Unternehmensziel verstanden: alle Bemühungen, eine
hohe, aber gesunde Wertsteigerung der Gesellschaft im Interesse der Anteilseigner zu
erreichen.
Short
Ein Anleger, der eine Position leerverkauft hat:
also verkauft, ohne sie zu besitzen. Er veräussert in der Erwartung, seine offene Position
zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen zu können.