Begriffserklärungen Finanzen

Wertpapiere

Schlauer Vorsorgen mit höherer Renedite als sie bei Banken und Versicherungen bekommen

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Papiergewinn

Ein durch erfolgreiches Engagement im Finanzmarkt entstandener Gewinn, der jedoch nicht ausbezahlt, nämlich als Gutschrift auf das Konto überwiesen wurde.

Partizipationsschein

Wertpapier, das Vermögensrechte, nicht aber Mitgliedschaftsrechte an einer Aktiengesellschaft verkörpert. Partizipationsscheine werden vor allem in der Schweiz als Finanzierungsinstrument verwendet und sind dem deutschen Genussschein ähnlich. Aufgrund des fehlenden Stimmrechts dieser Wertpapiere können sich Unternehmen gegen eine Überfremdung schützen und dennoch risikotragendes, da unter Umständen an Verlusten partizipierendes Kapital beschaffen. Auf Seiten der Anleger sind jedoch keinerlei gesetzliche Regelungen vorgesehen, die es ihnen ermöglichen, steuernd auf die Geschäftspolitik der Unternehmung einzuwirken. Insofern ist der Partizipationsschein wie auch der deutsche Genussschein in gewisser Weise ein Mittel, zwingendes Aktienrecht zu umgehen.

Penny Stocks

Hauptsächlich in den USA und Kanada verbreitete Aktien, die von kleineren Unternehmen emittiert und zu extrem geringen Kursen gehandelt werden. Damit finanzieren die Unternehmen meist risikoreiche Aktivitäten. Penny Stocks sind demgemäss sehr spekulative Aktien.

Pensionsfonds

Allgemein ein Vermögen mit dem Zweck, in diesen einzahlenden Angestellten nach deren Zurruhesetzung ein Rente zu gewährleisten. Als global agierende Arbitrageure und Spekulanten, als Käufer von Papieren und selbst von Kunstwerken sind Pensionsfonds in den letzten Jahren besonders ins Visier der Aufsichtsbehörden geraten. Sie unterstehen aber bis anhin nicht der Finanzaufsicht.

Performance

Kursverlauf eines Wertpapiers, Indexverlauf eines Teil-oder Gesamtmarktes, Wertentwicklung eines Portefeuilles und anlagepolitische Leistung eines Vermögensverwalters, einer Fondsleitung usw. in Bezug auf das angestrebte Ziel.

Performance-Index

Aktienindex, bei dem die Ausschüttungen eines Unternehmens an die Aktionäre nach einem bestimmten Verfahren herausgerechnet werden; denn bei einer Aktie fällt der Börsenwert am Tag der Zahlung der Dividende schlagartig. Damit wird die Vergleichbarkeit einer Aktie mit dem Index verzerrt.

Pit

Die räumliche Abteilung (der Handelsbereich) an einer Börse, etwa für Weizen oder der Stand eines Maklers an der Börse.

Portefeuille

Summe aller Vermögenswerte (einschliesslich Edelmetalle und Grundstücke), die ein Wirtschaftssubjekt besitzt. - Im engeren Sinne Gesamtheit der Wertpapiere, die ein Wirtschaftsubjekt eignet und in der Regel von einer Bank verwalten lässt, im Deutschen häufig auch Depot genannt.

Power-age financial markets

Finanzdienstleistungen, ausgerichtet auf Personen der Altersgruppe zwischen 50 und 80 Jahren.

Präsenzbörse

Der Handel findet in einem Börsensaal statt (Parketthandel). Vertragsabschlüsse erfolgen zwischen den Händlern und Maklern durch Zuruf oder Handzeichen. Man spricht daher manchmal auch vom Zuruf-System oder Criée-Handel.

Put-Option

Die Verpflichtung eines Verkäufers (Schreibers) einer Option, den Basiswert vom Verkäufer bis zum Verfalltag zum Ausübungspreis zu kaufen, unabhängig vom aktuellen Kurs des Basiswertes.

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