Nachbörse
Nach Schluss einer Börsensitzung abgeschlossene
Geschäfte, in der Regel zwischen Banken.
Nachrichtenwerte
Von Firmen der Informationstechnologie begebene Wertpapiere, insbesondere Aktien entsprechender Unternehmen.
Nachschusspflicht
Geht der Kurs der bei der EZB verpfändeter (lombardierter,
pensionierter) Wertpapiere unter eine im voraus festgesetzte Grenze, so muss auch hier
der Geldnehmer das Depot durch weitere Wertpapiere verstärken.
Nasdaq
An dieser US-amerikanischen Börse werden vor allem Aktien kleinerer Gesellschaften gehandelt, die nicht an der NYSE kotiert sind.
Nebenwerte
An der Effektenbörse die Aktien von Unternehmen
mit verhältnismässig geringer Marktkapitalisierung, minderem Bekanntheitsgrad und wenig hohem Geschäftsvolumen.
Nemax
In Deutschland Aktienindex für innovative Wachstumswerte,
die 1997 als besonderes Segment an der Börse in Frankfurt am Main zusammengefasst
wurden. Anfang Juni 2003 wurde der Neue Markt geschlossen, nachdem aussergewöhnliche Verluste dort den Ruf der Börse gesamthaft zu beeinträchtigen drohten.
Nennwert
Der Betrag, auf den eine Schuldurkunde (Wertpapier wie Aktie) lautet im Gegensatz zum Kurswert solcher Papiere. Für Zinsen und Dividenden, welche nach Prozenten
berechnet werden, ist immer der Nennwert massgebend.
Neudenominierung von Wertpapieren
In Europa ein
Verfahren, nach welchem die ursprüngliche Denominierung eines jeweils in nationale
Währung begebenen Wertpapiers zum unwiderruflich festgelegten Umrechnungskurs auf
EUR umgestellt wurde.
Nochgeschäft
Der Kauf oder Verkauf eines bestimmten Betrags
von Wertpapieren mit dem Recht, einen weiteren Betrag nachzufordern oder (bei einem
Verkauf) einen weiteren Betrag nachzuliefern.
Nominalkapital
Das in Aktien aufgeteilte Grundkapital
oder Aktienkapital einer Aktiengesellschaft; es muss in Deutschland derzeit nach gesetzlicher Vorschrift bei mindestens 50 000 EUR liegen.