Begriffserklärungen Finanzen

Wertpapiere

Schlauer Vorsorgen mit höherer Renedite als sie bei Banken und Versicherungen bekommen

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Festgeld

Geld, das der Kunde der Bank für eine im voraus vertraglich vereinbarte Zeit zu einem bestimmten Zinssatz zur Verfügung stellt; auch Zeitgeld genannt. Üblich sind Verträge zwischen einem und zwölf Monate; die Mindest-Anlagesumme wird in der Regel seitens der Bank vorgegeben. Der Vorteil von Festgeld ist der garantierte Zins, unabhängig von den Marktzinsen.

Fill-or-Kill-Auftrag

Auftrag des Kunden an die Bank oder den Börsenmakler, ein Finanzprodukt oder eine Ware in einer bestimmten Menge zu kaufen. Kann dies nicht geschehen, so wird der Auftrag vollständig zurückgezogen.

Financial Soundness Indicators

Vom Internationalen Währungsfonds entwickelte Aufzählung von Grössen, welche die Stabilität eines nationalen Finanzsystems widerspiegeln sollen. Der sehr umfangreiche Katalog zeigt aber auch ziemlich deutlich, wie schwierig es ist, die Finanzstabilität mit rein quantitativen Messgrössen dazustellen.

Finanzmarktinstrument

Sammelbegriff für jegliche Form standardisierter und handelbarer Finanzprodukte wie Wertpapiere, Devisen, Edelmetalle, Optionen, Futures usw.

Finanzportfolioverwaltung

Die Betreuung des in Finanzinstrumenten angelegten Vermögens eines Kunden mit einem eigenen Dispositions-und Entscheidungsspielraum. In Deutschland bedürfen entsprechende Dienstleister einer Erlaubnis und sie unterliegen der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Fiscal Agent

Allgemein ein Anleihe-Treuhänder: ein Bank, die allein oder mit anderen (Konsortium) eine Anleihe an den Markt bringt und in der Regel auch die Marktpflege für diesen Titel während der gesamten Laufzeit des Papiers übernimmt.

Fixed Income Arbitrage

Anlagestrategie, die oftmals von Hedge-Fonds verfolgt wird und darauf abzielt, durch gegenläufige Positionen Preisunterschiede bei Zinstiteln und Derivaten auszunutzen, ohne dabei ein allgemeines Marktrisiko einzugehen.

Fonds

Das von einer Kapitalanlagegesellschaft aufgelegte und verwaltete Sondervermögen (Kapitalstock), über das Anteilscheine ausgegeben werden. - Versicherungstechnisch das beim Kapitaldeckungsverfahren in Zusammengang mit der Altersvorsorge angelegte gebundene Vermögen.

Fonds, flexibler

Kapitalanlagegesellschaft, die dem Fondsmanagement einen sehr grossen Entscheidungsspielraum bei der Geschäftsführung der einzelnen Sondervermögen einräumt.

Fonds, geschlossener

Sondervermögen einer Kapitalanlagegesellschaft, die darüber eine genau festgelegte Anzahl von Anteilsscheinen bleibend ausgibt. Im Gegensatz dazu kann das Fondsmanagement eines offenen Fonds (open fund) jederzeit Anteilsscheine ausgeben und zurücknehmen.

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