Effektivzins
Bei Darlehn der Nominalzins unter Berücksichtigung
von Disagio, Bearbeitungsgebühren, Tilgungsmodalitäten, Zinszahlungs-und (unterjährige) Zins-Verrechnungstermine sowie
Zinstagezählung (in
Deutschland pro Monat 30 Tage und das Jahr 360 Tage, in den USA und an anderen
Plätzen in aller Regel tagesgenaue Auszählung)..
Eigenkapital
Bei Kreditinstituten nach der Definition der Aufsichtsbehörden der Besitz von Vermögenswerten, die zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern ausreichend sind.
Eigenmittel
Bei einer Bank die Summe von Kernkapital (eingezahltes
Kapital, offene Rücklagen einschliesslich der Haftrücklage, Fonds für allgemeine Bankrisiken) und Ergänzungskapital.
Eilkredit
Ein Darlehn, das die Bank in besonderen Fällen einem Privathaushalt sofort oder doch
sehr rasch zur Verfügung stellt. Regelmässige Voraussetzung ist dabei freilich, dass die
Bank den Kunden kennt, oder dass Behörden bzw. Versicherungen für das Darlehn eine Haftung übernehmen.
Einkommenselastizität der Kredite
Kennzahl die angibt,
um welchen Prozentsatz die Kredite des Bankensystems zunehmen, wenn das Bruttoinlandsprodukt um ein Prozent steigt.
Einlagenkreditinstitut
In der deutschen Rechtssprache Kreditinstitute,
welche die Einlagen der Wirtschaftssubjekte entgegennehmen und das Kreditgeschäft betreiben.
Einlagensicherung
Regelungen, die sicherstellen, dass im Falle der Zahlungsunfähigkeit einer Bank Depositen nicht in Verlust geraten.
Einzug
Das Inkasso von fälligen Forderungen, vor allem von
Schecks, Wechseln und Dividendenscheinen, in der Regel durch eine Bank.
Equity-Banking
Eine Bank stellt als Vermittlerin oder als
Investor Eigenkapital für Unternehmen zur Verfügung, die keinen Zugang zur Börse haben. Hauptsächlich handelt es sich bei den Unternehmen um Start-Ups, und die bereitgestellten Mittel zählen zu risikobehaftetem Wagniskapital.